Die welten-wechsler - interkulturell interessierte Freiwillige in aller Welt

And how is Southafrica so far?

es ist Zeit für den ersten Bericht über meinen weltwärts-Freiwilligendienst in Pretoria/Südafrika. In den letzten drei Monaten habe ich unglaublich viel erlebt. Einerseits fühlt es sich an, als wäre ich schon viel länger hier, andererseits kommt es mir vor, als wäre ich erst gestern angekommen.
Man könnte denken, dass nach drei Monaten so viel nicht mehr neu sein kann, aber weit gefehlt: Die Menschen hier machen jeden Tag neu, anders und aufregend.

 

Laerschool Meyerspark Primary

Ich arbeite in einer Primary School, einer Grundschule bis Klasse sieben. Die Schule befindet sich in La Montagne, einem Stadttei“ von Pretoria. Ich gebe Vertretungsunterricht, in dem ich meistens mit den Kindern etwas spiele oder sie Hausaufgaben erledigen können. Da die Lehrer sehr überlastet sind, kommt das recht häufig vor. Manchmal bereite ich Unterrichtsstunden mit einem eigenen Thema vor. Zum Beispiel habe ich mit den Kindern ein Plakat entworfen, wo wir versucht haben, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Südafrika und Deutschland anhand von Textmaterial, das ich mitgebracht habe, zu finden. Das war wirklich sehr interessant, aber auch amüsant. Viele Klischees über Deutschland wie „Bier trinken“ und „reich sein“, sind hier genauso verbreitet wie in Amerika oder anderswo. Da hier allerdings an der deutschen Schule, die hier in der Nähe ist,  jedes Jahr ein Oktoberfest stattfindet, wundert mich das nicht.

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Ostersonntag in Kodaikanal

resize_wizard-1Hier kommt mein dritter Quartalsbericht aus Indien. Pünktlich zum Ostersonntag hatte ich nämlich mein drittes Quartal des Freiwilligendienstes an der KIS beendet. In den letzten drei Monaten hier an der KIS ist wieder einiges geschehen, was ich berichten kann. Es waren drei recht geschäftige Monate, auch weil ich noch Besuch aus Deutschland bekommen habe und neben der Arbeit Dinge mit Familie und Freunden unternommen habe.

Im SoEx Office ging alles seinen gewohnten Gang mit Officearbeit und Projekten. Die Officearbeitbeinhaltete wieder Dinge wie SoEx Stunden der Schüler ins System eintragen, Planungen für Projekte machen, Ordner anlegen, Sign Up Sheets entwerfen und bereitstellen, kleine Infotexte zu SoEx Projekten verfassen und Ähnliches. Daneben gab es auch einige langwierigere Beschäftigungen. So habe ich zum Beispiel die bisher erreichten CAS (Creativity Action Service) Stunden der Schüler überprüft, die die Schule mit dem IB, dem internationalen Abschluss, beenden wollen. Da die Zeit für die 12.klässler nun drängt, hieß es für mich eine Liste anlegen mit all den Schülern und jeweiligen CAS hours sowie Erinnerungsmails schreiben an diejenigen, die noch weit unter dem Minimum liegen. Eine weitere Aktion war es, all die alten Fotos der SoEx Projekte, die im Office herumlagen, zu sortieren und beschriftet an das KIS Archiv weiterzugeben. Zusätzlich habe ich eine Auswahl der neueren digitalen Fotos in Ordnern zusammengefasst und ans Archiv gesendet. Auch Arbeit mit Fotos hatte ich wegen des „MYP Visit“ im Februar, während dem zwei Schulinspektoren für das „Middle Year Program“ in die KIS kamen. Viel hatte ich als Freiwillige im Social Experience Department damit natürlich nicht zu tun, aber auf jeden Fall hieß es für mich, ein wenig das Office aufräumen, gefragte Ordner anlegen und bereitstellen sowie eine Power Point Präsentation mit Fotos der SoEx Projekte anfertigen. Alles in allem ist es leider aber auch noch oft so, dass ich im Office einfach keine Arbeit finde und mir auch keine Aufgaben gegeben werden. Diese Zeit nutze ich dann durchaus auch für private Dinge wie z.B., um Quartalsberichte oder Rundmails zu schreiben.

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Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht!

 Mercy HomeEs ist wirklich schon wieder Zeit für einen Quartalsbericht? Die Hälfte meines Freiwilligendienstes ist schon herum? Es ist Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht! Es geht mir weiterhin sehr gut hier an der KIS, aber so wirklich viel Neues kann ich nach den letzten drei Monaten meines Freiwilligendienstes hier eigentlich kaum berichten.

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Weltwärts in Kodaikanal an der KIS

bethania_orphanage_visit_copyBerge, Nebel, Regen und Straßen voll von Menschen, Verkehr, Hunden und Kühen. Das sind Eindrücke aus Kodaikanal. Es ist wirklich Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt bin ich schon drei Monate hier, um meinen Freiwilligendienst an der Kodaikanal International School zu absolvieren. Mir geht es gut und schon nach kurzer Zeit hatte ich mich hier völlig eingelebt. Zwar ist Vieles anders als ich es mir im Voraus ausgemalt oder vorgestellt habe, aber dennoch gefällt es mir sehr gut hier an der KIS. Dies ist kein „typischer“ Freiwilligendienst in einer kleinen indischen Schule, sondern vielmehr auch ein Jahr voller internationaler Erfahrungen an einem indischen Eliteinternat.

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Was? Es ist schon September?

Nachdem ich gestern überrascht festgestellt habe, dass wir ja nun auch schon über sechs Wochen hier sind, dachte ich mir, dass ich auch mal einen Bericht schreiben sollte.Es ist ja auch schon einiges passiert - und so langsam kehrt zumindest ein bisschen Alltag ein.

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3 Wochen Indien

Hallo!

da ihr von den ersten Tagen hier vermutlich schon gelesen habt, was so passiert ist, kommt nun der Teil danach.

Zurzeit ist meine Aufgabe den Tag in der Schule zu verbringen und zeitweise wird von mir erwartet zu unterrichten, vermutlich Englisch. Der Unterricht fängt um 9:30 an und ist um 16:00 zu Ende. um 12:30 gibt es eine Mittagspause von einer Stunde. Meine Schule ist in einem kleinen Dorf, welches mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Stunde von meiner Unterkunft entfernt liegt. Das Dorf heißt Sevelimedu und gehört zu dem ärmeren Teil des Kanchipuram-Distrikt.  Insgesamt gehen 130 Kinder in diese Schule, die etwa 50-60 qm² groß ist und es gibt 7 Lehrerinnen.

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Die ersten Tage

Tag 0 18.08.2010 - Abflug HH

Nach jahrelanger Vorbereitung und intensivsten Überlebenstrainings, (kleiner Scherz), war es dann endlich soweit-jetzt wird es ernst!..irgendwie war der Abflugtermin dann doch schneller da, als erwartet und einige Sachen mussten noch schnell eingepackt werden.

Nach einem 2,90€ Kräutertee und einem 4€ Gemüseschälchen am Flughafen fiel es dann doch nicht schwer, Deutschland adé zu sagen und Vorfreude auf den Flug machte sich breit.

Den Flug nach Dubai verbrachten wir mit Schiffe versenken, Filme gucken und leckerem Essen. Hier wurde Emirates seinem Ruf getreu und wir fühlten uns rundum wohl, zumal der Service sehr freundlich und das Flugzeug fast leer war.

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Obruni Obruni, Akwaaba in Ghana (Weißer willkommen in Ghana!)

Weißer willkommen in Ghana!Wir sind nach langer Vorfreude endlich in Ghana angekommen. Wir beide waren noch nie auf dem Kontinent und möchten die ersten Erfahrungen jetzt bereits schon nicht missen.
Nach langem Flug über Dubai kamen wir am 27.08. Mittags endlich in Accra an. Die erste Nacht in Ghana verbrachten wir in einem teuren Hostel in Accra. So konnten wir uns in einer klimatisierten Schlafstätte von dem Flug erholen und ein wenig die reiche Seite Ghanas kennenlernen: die Hauptstadt Accra. In der Accra Mall hätten wir sogar Pumpernickel, Nutella und viele weitere (Import-)Produkte sowie Käse und Milch kaufen können. Da wir aber erst vor einem Tag Europa verlassen hatten ließen wir dies bleiben – wir wären auch sofort ein Großteil des Geldes welches wir pro Monat zur Verfügung haben los gewesen, denn Accra ist im Vergleich zu den anderen Städten, die wir bisher kennen lernen durften, sehr teuer.
Nach einer Dusche habe ich mit Kindern auf der  Straße Fußball gespielt, Jens hat sich klugerweise in den Schatten gesetzt und brauchte anschließend nicht sofort eine zweite Dusche. Die Kinder haben auf balldurchmessergroße Tore aus Steinen gespielt. Wahnsinn wie sie den Ball auf der huckeligen Straße kontrollieren konnten. Auch bei der Ausdauer konnte ich nicht lange mithalten.

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Januar im Hoffnungsjahr 2010

Der erste Monat in einem neuen Jahr bringt oft hoch motivierte Menschen, die mit neuen Vorsätzen und guten Projektideen Veränderungen erreichen wollen, mit sich. Doch gerade das noch frische Jahr 2010 provoziert hier in Südafrika eine Menge Hoffnungen, aber auch Herausforderungen. Abgesehen von den überall sichtbaren letzten World Cup Vorbereitungen, habe ich in den letzten Wochen viele dieser Herausforderungen erfahren dürfen.

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Halbzeit – echt jetzt?!

Es ist tatsächlich schon die Hälfte rum. Und es fühlt sich so an, als ob ich gerade mal erst den ersten Quartalsbericht abgeschickt hätte.
Dabei hat sich seit dem letzten Bericht bei meiner Arbeit gar nicht so viel Neues getan. Wie gewohnt arbeite ich immer noch im SocialExperience Department in der Kodaikanal International School (KIS) und unsere Aufgabe ist es, mit den Schülern nach der Schule soziale Aktivitäten zu gestalten. Dabei konzentrieren wir uns vor allem auf zwei lokale Waisenhäuser und ein Mercy Home.
 

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